In unserem Online-Shop finden Sie alles, was Sie für Ihr Streichprojekt benötigen. Vom Klebeband bis zur Malerrolle.
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Streichtipps für Wände und Decken
So gelingt Ihr Streichprojekt

Vorbereitung
Die richtige Vorbereitung ist das A und O bei jedem Streichprojekt. Wer sein Projekt gründlich vorbereitet erhält hinterher ein einheitlicheres und langlebigeres Ergebnis. Beachten Sie die folgenden Punkten, dann werden Sie lange Freude an Ihrem Ergebnis haben.
Lichtschalter, Steckdosen und Fußleisten entfernen
Lichtschalter, Steckdosen und Fußleisten können oft ganz einfach mit Hilfe eines Schraubenziehers entfernt werden. Alternativ können diese mit abgeklebt werden. Entsprechendes Zubehör erhalten Sie in unserem Onlineshop.
Fußboden und Möbel abdecken
Der Fußboden sollte mit Folie oder Malervlies abgedeckt werden. Möbel sollten vorübergehend aus dem Raum geräumt oder in die Mitte des Raumes geschoben und ebenfalls abgedeckt werden.
passendes Werkzeug verwenden
Wer das passende Werkzeug verwendet, kann schneller arbeiten. Für große Flächen sollten große Rollen und für kleine Flächen und Kanten kleine Rollen oder Pinsel verwendet werden. Bei großen Flächen hilft ein Teleskopstab um vom Boden aus gut streichen zu können.
Außerdem sollte für glatte Flächen eine kurzflorige (kurze Haare) Rolle und für grobe Flächen wie z.B. bei grober Raufasertapete eine langflorige (lange Haare) Rolle verwendet werden.
Pinsel und Rollen sollten hochwertig sein, damit sie keine Haare und Fasern in der Farbe oder an der Wand hinterlassen.
Damit nicht zu viel Farbe an der Rolle bleibt sollte ein Abstreifgitter verwendet werden. Wenn die Rolle nicht in den Eimer passt, kann eine Farbwanne genutzt werden. Entsprechende Produkte sind in unserem Onlineshop erhältlich.
Grundieren
Wände, die bisher nur verputzt sind oder welche, die schon sehr oft übergestrichen wurden, sollten vor dem Folgeanstrich grundiert werden. Für Standardputze verwenden Sie unseren Tiefengrund, für mineralische Putze (wie Lehm oder Kalk) verwenden Sie den Mineralgrund.
Sie können einen einfachen Test mit einem Schwamm machen. Den nassen Schwamm einmal über die Wand ziehen und schauen, ob die Wand das Wasser schnell einsaugt, oder die Feuchtigkeit länger erhalten bleibt. Zieht das Wasser schnell, oder unregelmäßig stark ein, ist eine Grundierung notwendig.
Wände, auf denen punktuell mit Putz oder Spachtelmasse ausgebessert wurde, sollten ebenfalls grundiert werden.
Gebinde gründlich aufrühren
Die Farbe sollte vor dem Streichen mit einem Holzstab aufgerührt werden. Wichtig ist, dass ausgiebig und bis auf den Gebindeboden gerührt wird.
Ecken mit einer kleinen Rollen vorstreichen
Ecken und Kanten sollten mit einer kleinen Rolle oder einem Pinsel gestrichen werden. So wird verhindert, dass mit der großen Malerrolle Bereiche zu weit überstrichen werden.

Während des Streichens
Farbe umfüllen
Wenn nur eine kleinere Fläche gestrichen wird und Farbe übrig bleiben wird, sollte die Farbe in ein zweites Gefäß z. B. eine Farbwanne umgeschüttet werden. So wird verhindert, dass mit der Farbrolle oder dem Pinsel Bakterien in die Farbe gelangen und diese bei weiterer Lagerung schlecht wird.
Tipp: Wer die Farbwanne vorher mit Frischhaltefolie auslegt, spart sich hinterher das abwaschen.
Zwei dünne Schichten streichen
Die Farbe sollte immer nur dünn auf die Wand aufgetragen werden. So entsteht nach dem zweifachen Anstrich ein ebenmäßiges Bild. Wird die Farbe dick aufgetragen können unschöne Flecken und Unebenheiten entstehen.
Nass in nass streichen
Wenn die Farbe zügig und somit „nass in nass“ aufgetragen wird, werden Farbränder vermieden.
Gute Beleuchtung
Streichen Sie nur bei guter Beleuchtung, am besten bei Tageslicht. Dann können Stellen die vergessen wurden direkt erkannt und korrigiert werden.

Nachbereitung
Farbe ausreichend trocknen lassen
Der erste Anstrich sollte unbedingt ausreichend durchgetrocknet sein (circa acht Stunden) bevor ein zweiter Anstrich folgt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass mit dem Folgeanstrich Farbe vom ersten Anstrich wieder gelöst wird und so Flecken entstehen.
Klebeband zeitnah entfernen
Das Klebeband sollte direkt nach dem zweiten Anstrich entfernt werden. Wenn die Wände noch leicht feucht sind, lässt sich das Klebeband in der Regel leicht entfernen und es entstehen keinen abgeplatzten Farbkanten.
Gebinde fest verschließen
Wenn noch Farbe im Farbeimer übrig ist, sollte die Eimerkante mit einem sauberen, nassen Tuch gereinigt und anschließend das Gebinde wieder fest verschlossen werden. Bei Metallgebinden muss ggf. ein Hammer verwendet werden.
Werkzeuge reinigen
Pinsel, Rollen und Rührstäbe mit Wasser und etwas Spülmittel reinigen.

Technische Datenblätter
In den Technischen Datenblättern sind die Eigenschaften und Anforderungen der jeweiligen Wandfarbe und Grundierung detailliert beschrieben. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Seite.
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